In vielen Unternehmen liegt eine App-Idee seit Monaten in der Schublade. Nicht, weil sie schlecht wäre, sondern weil der Weg dorthin gross wirkt: eine Version für iPhone, eine für Android, dazu vielleicht noch eine Weboberfläche, zwei Entwickler-Konten, ein Freigabeprozess bei Apple und Google und danach die Frage, wer sich eigentlich um Fehler kümmert. Das klingt nach einem Projekt, für das man erst einmal eine eigene IT-Abteilung bräuchte.
Muss es aber nicht sein. App-Entwicklung besteht tatsächlich aus vielen Bausteinen. Der entscheidende Punkt ist, wie viele davon bei Ihnen landen und wie viele wir übernehmen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie eine App bei Schiemer Software entsteht, warum Sie heute für iPhone, Android, Browser und Windows-Rechner nicht mehr getrennt entwickeln lassen müssen, und was wir von Ihnen brauchen, damit es losgehen kann.
Kurz gesagt: So kommen Sie zu Ihrer App
Wir entwickeln Ihre Anwendung aus einer gemeinsamen technischen Grundlage für Android, iPhone und iPad, den Browser und auf Wunsch auch für den Windows-Rechner. Wir übernehmen die Entwicklung und die Veröffentlichung im Google Play Store und im Apple App Store. Auf Wunsch kümmern wir uns anschliessend um Betreuung, automatische Fehlermeldungen und die Auswertung der Nutzung. Von Ihnen brauchen wir eine Idee, idealerweise ein Logo und eine erste Vorstellung vom Aussehen. Alles Weitere können wir für Sie managen.
Eine Entwicklung, alle Geräte: mehr Reichweite ohne doppeltes Budget
Der grösste Kostentreiber bei klassischen App-Projekten ist die Doppelspurigkeit: Wer iPhone und Android getrennt entwickeln lässt, bezahlt zweimal für dieselbe Funktion, wartet zweimal auf dieselbe Verbesserung und pflegt anschliessend zwei Anwendungen, die langsam auseinanderlaufen. Genau das lässt sich heute weitgehend vermeiden.
Wir arbeiten mit einer gemeinsamen Codebase. Das heisst: Es gibt eine einzige Entwicklungsgrundlage, aus der die verschiedenen Ausgabeformen entstehen. Für Sie bedeutet das ganz praktisch, dass eine neue Funktion einmal gebaut wird und danach überall verfügbar ist. Ein Fehler wird einmal behoben und ist auf allen Geräten weg. Und Ihre Kundinnen und Kunden sehen unabhängig vom Gerät dieselbe Anwendung mit demselben Stand.
Wie weit das trägt, erlebe ich, Florian Schiemer, aktuell in meiner Rolle als Entwickler bei secureOne. Dort entsteht mit React Native und Electron eine Anwendung, die aus einer einzigen Codebase auf dem Windows-Desktop läuft, im Browser für alle erreichbar ist und mobil auf Android und iOS zur Verfügung steht. React Native und Electron sind dabei einfach die technischen Baukästen, die genau das möglich machen. Das Ergebnis ist die Rechnung, die für Ihr Unternehmen zählt: eine möglichst grosse Abdeckung bei geringstmöglichem Entwicklungsaufwand.
Ehrlich bleibt dabei: Dieser Ansatz passt nicht zu absolut jedem Vorhaben. Wenn eine Anwendung tief in die Spezialfunktionen eines einzelnen Geräts eingreift, kann zusätzlicher Aufwand für die jeweilige Plattform entstehen. Wir sagen Ihnen das im Angebot, bevor Sie entscheiden, statt es später als Überraschung zu verrechnen.
Heute die Website, morgen die App: Optionen offenhalten statt neu anfangen
Viele Unternehmen brauchen jetzt keine App, sondern zuerst eine gute Website. Trotzdem ist es schade, wenn zwei Jahre später alles noch einmal von vorne beginnt, weil die Website technisch nichts mit einer App zu tun hat. Deshalb bauen wir auf Wunsch schon die Website so, dass sie später zur App werden kann.
In einem laufenden Projekt setze ich genau das um: Die Website entsteht mit React Native und lässt sich später für eine Android- und iOS-App weiterverwenden. Der Mehraufwand dafür ist bei der Erstellung marginal, der Gewinn danach erheblich. Sie bekommen heute das, was Sie tatsächlich brauchen, und behalten gleichzeitig die volle Flexibilität für den nächsten Schritt.
Genau diese Denkweise möchten wir allen Kundinnen und Kunden anbieten. Software soll nicht nur zur heutigen Anforderung passen, sondern erweiterbar bleiben, damit sie über Jahre nutzbar ist und nicht irgendwann komplett neu begonnen werden muss. Wenn Sie gerade den Umfang eines Webprojekts einschätzen, hilft Ihnen dabei auch unser Beitrag zu Kosten und Einflussfaktoren einer Website.
Wir bringen Ihre App in den Google Play Store und den Apple App Store
Die Veröffentlichung ist der Schritt, vor dem die meisten Unternehmen zurückschrecken. Sie müssen ihn nicht selbst gehen. Wir übernehmen die Entwicklung und das Einstellen in den Google Play Store und in den Apple App Store, inklusive der Vorbereitung aller Angaben, die für die Freigabe verlangt werden.
Wenn in Ihrem Unternehmen niemand technisch tief im Thema steckt, empfehlen wir, uns auch den Betrieb zu überlassen. Dazu gehören drei Dinge, die im Alltag den Unterschied machen:
- Laufende Betreuung: Aktualisierungen, Anpassungen an neue Betriebssystemversionen und kleine Verbesserungen, damit Ihre App nicht still veraltet.
- Fehler-Tracking: Abstürze und Fehler melden sich automatisch bei uns. So erfahren wir von einem Problem in der Regel, bevor sich jemand bei Ihnen beschwert oder die App wieder löscht.
- Statistische Auswertung: Sie sehen, welche Funktionen wirklich genutzt werden und an welcher Stelle Nutzerinnen und Nutzer abspringen. Das ist die beste Grundlage dafür, das nächste Budget in die richtige Verbesserung zu stecken.
Sie behalten dabei die Entscheidungen, wir übernehmen die Arbeit. Wenn Ihr Unternehmen später eigenes technisches Know-how aufbaut, können Sie einzelne Bereiche jederzeit selbst übernehmen.
Was wir von Ihnen brauchen, damit es losgehen kann
Der Einstieg ist einfacher, als die meisten erwarten. Im Kern brauchen wir Ihre Idee. Alles andere ist hilfreich, aber kein Hindernis.
- Eine Idee: Was soll die App für wen leisten? Je klarer der Nutzen, desto schneller kommen wir zu einem sinnvollen Umfang für die erste Version.
- Idealerweise ein Logo: Wenn Ihr Auftritt bereits steht, übernehmen wir ihn. Wenn nicht, klären wir das gemeinsam.
- Alles, was Sie zum Aussehen schon haben: Entwürfe, Skizzen, Wireframes, Mockups oder auch nur Screenshots von Anwendungen, die Ihnen gefallen. Das vollständige und endgültige Design können aber auch wir für Sie managen.
- Gute Texte für den Store-Auftritt: Beschreibung, Kurztext und Schlagworte entscheiden mit darüber, ob Ihre App gefunden und heruntergeladen wird.
Beim letzten Punkt sind wir ehrlich: Erste Entwürfe für Store-Texte liefert künstliche Intelligenz inzwischen erstaunlich gut, wir nutzen dafür unter anderem Claude. Der Feinschliff gehört trotzdem in menschliche Hände. Ein Blick aus dem Marketing macht aus einer korrekten Beschreibung eine überzeugende. Diese Person kann von uns kommen, aus Ihrem eigenen Team stammen oder eine Freelancerin oder ein Freelancer sein. Wir sagen Ihnen offen, welche Variante wir bei Ihrem Vorhaben für sinnvoll halten.
Wiederkehrende Arbeit automatisieren: Ihre Software spricht mit KI
Eine App ist heute selten eine Insel. Deshalb verbinden wir unsere Anwendungen mittlerweile mit künstlicher Intelligenz und stellen dafür einen MCP-Server bereit. Hinter dem sperrigen Begriff steckt etwas sehr Praktisches: eine standardisierte und kontrollierte Verbindung, über die ein KI-Assistent bestimmte Funktionen und Daten Ihrer Software nutzen darf.
Der Nutzen zeigt sich im Alltag. Lästige, wiederkehrende Arbeiten lassen sich damit anstossen, statt sie Klick für Klick von Hand zu erledigen. Ihre Mitarbeitenden gewinnen Zeit für Aufgaben, bei denen es wirklich auf sie ankommt. Und Ihr Unternehmen bleibt technologisch anschlussfähig, was sich am Ende auch in der Wettbewerbsfähigkeit zeigt. Welche Automatisierung sich wirklich lohnt und welche Daten dabei geschützt bleiben müssen, klären wir vorher. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zur KI-Beratung für Unternehmen.
Fazit: Ihre Idee, unser Rundum-Paket
App-Entwicklung kann kompliziert sein, weil viele Faktoren zusammenspielen: Plattformen, Design, Store-Auftritt, Betrieb, Datenschutz und die Frage, wie es danach weitergeht. Genau deshalb bieten wir ein umfassendes Paket an und betreuen alle Komponenten, statt Sie mit einzelnen Bausteinen alleinzulassen. Und weil kein Vorhaben dem anderen gleicht, gehen wir individuell auf Ihre Wünsche ein, bis das Produkt zu Ihrem Unternehmen passt.
Was Sie am Ende bekommen, ist mehr als eine App: eine Anwendung, die Ihre Nutzerinnen und Nutzer auf allen relevanten Geräten erreicht, und eine Grundlage, die sich erweitern lässt, statt in ein paar Jahren ersetzt werden zu müssen.
Erzählen Sie uns Ihre Idee. Wir sagen Ihnen, welche Plattformen für den Start sinnvoll sind, welcher Umfang realistisch ist und wie ein erster nutzbarer Stand aussehen könnte. Die Angebotslegung ist kostenlos und unverbindlich, danach entscheiden Sie auf einer konkreten Grundlage. Wenn Sie vorher noch wissen möchten, wie wir grundsätzlich arbeiten, finden Sie das im Beitrag über massgeschneiderte Softwarelösungen bei Schiemer Software.
Häufige Fragen zur App-Entwicklung
Brauche ich zwei Apps, eine für Apple und eine für Android?
In der Regel nicht. Wir entwickeln aus einer gemeinsamen Grundlage, aus der die Version für iOS und die Version für Android entstehen. Im Store erscheinen zwei Einträge, entwickelt und gepflegt wird aber ein Produkt. Nur wenn eine Anforderung tief in gerätespezifische Funktionen eingreift, kann zusätzlicher Aufwand für eine Plattform anfallen.
Wer kümmert sich um die Entwickler-Konten bei Apple und Google?
Am Anfang wir. Wir empfehlen, die App zuerst über uns zu veröffentlichen, weil sich die nötigen Cloud-Ressourcen im Hintergrund so deutlich einfacher verwalten lassen und Sie sich um die Einrichtung nicht kümmern müssen. Auf Anfrage migrieren wir die App danach auf ein Unternehmenskonto, damit sie auch aus Sicht des Google Play Stores und des Apple App Stores zu Ihrem Unternehmen gehört.
Kann ich mit einer Website starten und die App später nachziehen?
Ja, und das ist oft der wirtschaftlich klügste Weg. Wenn wir die Website von Anfang an entsprechend aufbauen, lässt sich ein grosser Teil davon später für eine Android- und iOS-App weiterverwenden. Der Mehraufwand am Anfang ist gering, die Flexibilität danach gross.
Was passiert nach der Veröffentlichung?
Wenn Sie möchten, übernehmen wir die laufende Betreuung, das automatische Fehler-Tracking und die statistische Auswertung der Nutzung. Gerade für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung empfehlen wir das, weil Probleme sonst oft erst über unzufriedene Nutzerinnen und Nutzer sichtbar werden.
Wir haben nur eine Idee und kein Design. Reicht das für ein Gespräch?
Das reicht völlig. Ein Logo und erste Entwürfe, Skizzen oder Wireframes beschleunigen den Start, sind aber keine Voraussetzung. Das endgültige Design können wir für Sie managen und stimmen es unterwegs mit Ihnen ab.
